Checkliste für den Einbau eines Aufzugs

Immer wieder erreichen uns Fragen zum Einbau eines Privataufzugs. Der Einbau eines Aufzugs in ein Privathaus unterscheidet sich vor allem darin, dass der Bauherr sich um alles selber kümmern muss. Um Ihnen die Planung eines Aufzugeinbaus zu erleichtern, haben wir diese Checkliste erstellt.

Aufgaben vor, während und nach dem Einbau des Privataufzugs

Aufzug KostenVor dem Einbau

Ablauf der Bauphase

  • Konkrete Planung des Aufzugs mit Hilfe von VESTNER
  • Finanzierung klären und Fördermittel beantragen
  • Bauantrag beim zuständigen Bauamt stellen
  • Termine für Lieferung und Montage vereinbaren
  • Notwendige Vorarbeiten mit Aufzugsfirma absprechen und vor Baubeginn erledigen

Nach dem Einbau

  • Einweisungen der Fachfirma beachten
  • Sich mit der Anlage vertraut machen
  • Nach 8.000 -10.000 Fahrten (spätestens nach 2 Jahren) Termin mit unserem Service vereinbaren zwecks Sicherheitsüberprüfung

Einbau eines Aufzugs: Warum ein Architekt?

Bei der Planung eines Aufzugs sind vielerlei Dinge zu beachten. Bauherren, die nicht vom Fach sind, können da schnell den Überblick verlieren.

Die Zusammenarbeit mit einem Architekten lohnt sich ausfolgenden Gründen:

  • Professionelle Bestandsaufnahme und Bewertung der bauseitigen Voraussetzungen, sowie Möglichkeiten für die nachträgliche Integration eines Privataufzugs.
  • Durchführung der notwendigen Statikberechnungen in Innenbereich.
  • Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Abstandflächen in Außenbereich.
  • Aufzeigen möglicher Förderungen und Unterstützung bei den Formalitäten.

Rechtliche Grundlagen für den Einbau eines Aufzugs

Aufzüge, mit einer Förderhöhe bis zu 3 Metrer und einer Baumusterprüfung, das sind vor allem Aufzüge im Privathaus, müssen nicht vom TÜV abgenommen werden.

Unser Privataufzug von Vestner ist baumustergeprüft.

Anders sieht es bei Aufzügen aus, die eine Förderhöhe von drei Meter übersteigen. Sie müssen vom TÜV genehmigt werden.

Für Privataufzug sind wiederkehrende TÜV–Prüfungen nicht vorgeschrieben. Sie gelten daher als wartungsfrei. Aber es ist notwendig, den Aufzug mit einer Sicherheitüberprüfung alle 2 Jahre zu prüfen.

Baugenehmigung für einen Aufzug

Für die Baugenehmigung des Aufzugs ist es zwingend erforderlich, einen Architekten und Prüfstatiker zu beauftragen. Der Bauantrag muss beim zuständigen Bauamt gestellt werden. Dort werden Sie ausführlich informiert, welche Unterlagen eingereicht werden müssen, und wie lange die Genehmigungszeitraum in etwa sein wird.

Wer führt die Vorarbeiten durch?

Die notwendigen Vorarbeiten für den Aufzug besprechen Sie mit dem beauftragten Architekten und uns als Aufzugsfirma. Die Klärung und Durchführung ist bauseits vor dem Aufzugsmontagebeginn notwendig. Wir liefern und montieren nur den Aufzug und die Teile, die mit ihm in Zusammenhang stehen.

Je nach Gewerk sollte der Auftraggeber ein Fachunternehmen bzw.  einen Handwerker mit den notwenigen baulichen Vorbereitungen beauftragen. In der Regel kann Ihnen Ihr Architekt bei der Auswahl eines passenden Handwerksunternehmen behilflich sein. Selbstverständlich können Sie aber auch ein Handwerksunternehmen Ihres Vertrauens beauftragen.

Haben Sie Fragen zum Thema Einbau eines Aufzugs, dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Weitere Beiträge, die sich mit dem Einbau eines Aufzugs beschäftigen:

Überblick über die Gesamtkosten für den Einbau eines Aufzugs.

Was kostet ein Aufzug für ein Eigenheim?

Privataufzug im Mehrfamilienhaus

Montage des Privataufzugs

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